Container: Pumpstation der Stadtwerke Flörsheim

Die Arbeiten an der Notstrom-Versorgungsanlage am Pyskowice-Kreisel sind beendet, das Gebäude ist wie geplant mit Graffiti gestaltet. Die Stadtwerke hatten zur Erhöhung der Betriebssicherheit des Abwasser-Hebewerks in der Bürgermeister-Lauck-Straße die Notstromversorgung errichtet. Die Pumpwerkstechnik der Abwasserpumpstation selbst wurde bereits 2013 modernisiert. Doch auch diese Technik würde bei einem Stromausfall nicht funktionieren. Das jetzt eingebaute Stromaggregat erreicht eine Leistung von 680kVA und kann die Station mehrere Stunden netzunabhängig in Betrieb halten. Das Aggregat befindet sich in einem rund 23 Quadratmeter großen, schallisolierten Gehäuse.

Die Kosten für das Notstromaggregat belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Die künstlerische Gestaltung des Gebäudes mit Anleihen beim Weinbau nimmt dabei die Gestaltungsmerkmale anderer Pumpstationen in der Stadt auf.

Die Stadtwerke weisen allerdings darauf hin, dass selbst bei bester Funktion der Pumpwerke jeder Eigentümer seine Gebäude mit Rückstauklappen selbst schützen müsse. Diese Verpflichtung sei in der Entwässerungssatzung festgeschrieben. Eine Verstopfung des Kanals, Reparaturarbeiten, große Unwetter oder andere Vorfälle können dazu führen, dass die hauseigenen Abwässer nicht mehr vollständig ablaufen können oder Abwasser vom Kanal ins Haus gedrückt wird. Um diesem unerwünschten Ereignis grundsätzlich vorzubeugen, dürfe nicht auf den Einbau einer Rückstauklappe oder auf die Nachrüstung verzichtet werden. Damit auch diese Technik im Notfall nicht versagt, müssten regelmäßige Wartungen der Klappen erfolgen und Verschmutzungen oder Blockaden beseitigt werden.

Quelle: Main-Spitze

Baujahr

2017

Leistungsklasse

1x Notstromaggregat 400kVA | 320kW

Kundensegment

Öffentliche Hand | Hochwasserschutz

Geschäftsbereich

Projektierung als Auftragnehmer

Gewerke

Elektrotechnik
Netzersatzanlage
Heizung, Lüftung und Klimatechnik
Automatisierung
Schallschutz